Virtualisierung

Wenn mehrere virtuelle Maschinen mit unterschiedlichen Betriebssystemen einerseits isoliert, andererseits nebeneinander auf der gleichen physischen Maschine ausgeführt werden, spricht man von Virtualisierung.

Jede virtuelle Maschine verfügt über einen eigenen virtuellen Hardware-Satz, wie z. B. Speicher, Prozessor, Netzwerkkarte, usw., auf den das Betriebssystem und die Anwendungen geladen werden. Das Betriebssystem erkennt, unabhängig von den tatsächlichen physischen Hardware-Komponenten, einen konsistenten und normalisierten Hardware-Satz; aus Sicht des virtualisierten Betriebssystems läuft dieses auf einem eigenen PC.

Virtuelle Maschinen sind in Dateien eingekapselte Komponenten. Somit kann eine virtuelle Maschine schnell gespeichert, kopiert und bereitgestellt werden. Komplettsysteme (voll konfigurierte Anwendungen, Betriebssysteme, das BIOS und die virtuelle Hardware) können aufgrund des Wegfalls von Ausfallzeiten und der kontinuierlichen Auslastungskonsolidierung binnen Sekunden von einem physischen Server auf einen anderen verschoben werden.

Unirez nutzt bei der Virtualisierung Microsoft Hyper-V R2

Mit Hyper-V R2 erhalten Sie eine leistungsfähige, serverbasierte Virtualisierungsplattform für Hosts mit x64-Prozessoren. Die Technologie ist auf zwei Arten erhältlich: als Merkmal von Windows Server 2008 R2 oder als eigenständiges Produkt Microsoft Hyper-V R2 Server. Bei Windows Server 2008 R2 steht Hyper-V R2 als Rolle zur Verfügung – bei der vollständigen und der Server Core-Installationsoption.

Geschichte der Virtualisierung

Virtualisierung wurde in den sechziger Jahren erstmals erwähnt und angewendet und ermöglichte damals die Partitionierung großer Mainframe-Hardware – seinerzeit eine knappe und äußerst teure Ressource. Mit den Jahren stellten Mini-Computer und PCs eine immer effizientere und günstige Möglichkeit dar, Verarbeitungsleistung zu verteilen, so dass Virtualisierung in den achtziger Jahren nicht mehr so stark verbreitet war.

In den neunziger Jahren begannen Wissenschaftler zu erkennen, wie Virtualisierung einige der Probleme lösen könnte, die mit der Verbreitung günstigerer Hardware, mit Unterauslastung, mit immer höher werdenden Verwaltungskosten und Sicherheitslücken zusammenhingen.

Heutzutage liegt Virtualisierung wieder voll im Trend, da Unternehmen diese Technologie nutzen können, um die IT-Infrastruktur skalierbar, sicher und verwaltbar zu machen.

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Andrej Richert
IT-Service und Support
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