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Werbemüll aus Deutschland weltweit auf dem Vormarsch

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Spam-Mails: Aus deutschen Landen frisch in den PC Werbemüll aus Deutschland weltweit auf dem Vormarsch Die deutschen Spammer sind auf den Geschmack gekommen. Immer mehr Spam-Mails kommen aus deutschen Landen. Auch manche seriöse Unternehmen machen sich als Spamversender schuldig - aus mangelnder Vorsicht werden sie Opfer windiger Adresshändler. Deutschland hat in Sachen Spam Weltniveau erreicht: Laut einer aktuellen Studie liegt es nun auf Platz drei der Spam-Versenderländer - hinter den USA und Russland. 5,3 Prozent des weltweit verbreiteten Spams werden von deutschen Rechnern aus ins Internet gepustet und richten sich speziell an deutschsprachige Nutzer. Mit 5,1 Prozent ist Deutsch die zweithäufigste Sprache in Spammails - nach Englisch und vor Japanisch, Russisch oder Spanisch. Zu diesen Ergebnissen kommt der neueste IBM-X-Force-Sicherheitsreport 2007. Spam von seriösen Unternehmen Deutsches Spam wirbt für Aktien ebenso wie für Software aus dunklen Quellen oder pornografische Webseiten. Spammails sollen ihre Empfänger in Online-Spielcasinos oder auf Webseiten locken, wo ihnen kostenpflichtige Abonnements untergeschoben werden. Die Abo-Preise finden sich meist gut versteckt im Kleingedruckten. Zuweilen kommt der Werbemüll auch von seriösen Unternehmen. Vom gemeinen Spam sind solche Werbemails in aller Regel leicht zu unterscheiden. Ihre Betreffzeile enthält keinen Fantasietext, sondern gibt Auskunft über den Inhalt der Mail. Der Absender ist echt und wird nicht verschleiert. Der Nachrichtentext enthält ein Impressum und den vorgeschriebenen Austragungslink. Die "seriösen" Spamversender haben offenbar an alles gedacht. Nur eines haben sie vergessen: den Mailempfänger vorher um Erlaubnis zu bitten. Sie haben die E-Mailadressen von einem windigen Adresshändler gekauft und nicht überprüft, ob für jede einzelne Adresse auch tatsächlich das Werbeeinverständnis des Besitzers vorliegt. Das aber ist in Deutschland zwingend vorgeschrieben. Quelle