SAP Business One ist für mittelständische Unternehmen eine kostengünstige Betriebswirtschaftslösung, die genau auf ihren Bedarf zugeschnitten ist und grundlegende Komponenten für die Bereiche Fertigung, Bestandsverwaltung, Finanzwesen, Kundenverwaltung und Vertrieb umfasst, obwohl es sich um eine einzige Lösung handelt.
Eine Anwendung zur sicheren Verwaltung und Steuerung des Fertigungsprozesses
Wenn SAP Business One in einer Fertigungsumgebung implementiert wird, gehören folgende Probleme in der Regel der Vergangenheit an:
• Doppelte Dateneinträge
• Notwendigkeit, Systeme manuell abzustimmen
• Fehlerhafte/unzuverlässige Daten
• Mangelhafte Transparenz zwischen den einzelnen Systemen, keine übergreifende Anzeige
• Kein Datenzugriff in Echtzeit
• Keine Verfolgung auf Komponentenebene
Stücklisten
Die Stücklistenfunktion definiert mehrstufige Stücklisten einschließlich aller Zwischenbaugruppen und Rohstoffe, die für die Montage und Fertigung des Produkts benötigt werden. Wir unterscheiden 5 Stücklistentypen:
• Produktionsstücklisten: Hier wird definiert, aus welchen Komponenten und mit welchen Arbeitsgängen ein Produkt bzw. eine Baugruppe gefertigt wird.
• Demontagestücklisten: Werden benutzt um ein Fertigteil in seine Komponenten zu zerlegen.
• Verkaufsstückliste: Hier enthält das Kundenauftragsdokument das fertige Produkt und die Komponenten.
• Montagestückliste: Hier enthält das Kundenauftragsdokument nur das fertige Produkt.
• Vorlagenstückliste: Hier werden im Auftragsdokument nur die Komponenten als Artikelliste angezeigt.

Kundenauftragsbezogene Fertigung
Mithilfe des Drilldownpfeils können sich Benutzer die Komponenten in der Stückliste anzeigen lassen Der Kundenauftrag kann im Materialdispositionsassistenten berücksichtigt werden und ein Fertigungsauftrag kann automatisch oder manuell daraufhin erstellt werden. Berichte oder Alarme enthalten Informationen darüber, welche Kundenaufträge noch offen sind und entsprechend in Produktion gehen müssen.

Der Kundenauftrag kann über eine Verzweigung mit einem Fertigungsauftrag oder einem Demontageauftrag verknüpft werden.
Erstellung von Fertigungsaufträgen
Fertigungsaufträge können über den Materialdispositionsassistenten (MRP) auf der Grundlage von Kundenaufträgen, Prognosen und Bestandsregeln automatisch erstellt werden. Sie können aber auch im Handumdrehen erstellt werden, wenn Sie die verschiedenen Stücklistentypen als Vorlage verwenden. Anschließend werden diese wieder Kundenaufträgen zugeordnet, damit sie in Kundeneinzelfertigungsumgebungen verfolgt werden können.

Freigabe von Artikeln für Fertigungsaufträge
Komponentenpositionen können mit der manuellen oder mit der retrograden Ausgabemethode ausgegeben werden. Dabei werden automatisch Arbeitsfortschritts- und Abweichungsbuchungen erstellt. Sobald der Fertigungsauftrag initiiert wurde, ändert sich sein Status in „freigegeben". Sie können einen Statusbericht für einen Teil oder für den gesamten Fertigungsauftrag veranlassen oder den Auftrag abbrechen.

Eingang der Artikel aus der Fertigung
Sobald Produkte aus der Fertigung beim Benutzer eingehen, wird das Fertigprodukt erstellt, und der Bestand wird automatisch aktualisiert, um das Fertigprodukt mit seinen Komponenten abzugleichen. Dieser Vorgang kann auftragsbezogen oder für eine ganze Gruppe gleichzeitig abgeschlossener Fertigungsaufträge ausgeführt werden.

Nachkalkulation
Evtl. Differenzen bei Materialeinsatz, Fertigungszeiten und kalkulatorische Kosten werden im Rahmen der Nachkalkulation ausgewiesen.

Durch SAP-zertifizierte AddOns stehen Ihnen weitergehende Produktionsplanung-/-Steuerungsfunktionen, wie z.B.
• Kapazitätsplanung
• Werkzeugverwaltung
• Qualitätsmanagement
• Betriebsdatenerfassung
zur Verfügung.



